LED Mini-Beamer: Trendprodukt für die Hosentasche

Donnerstag, den 25. Februar 2010

41_RTZLXM5L._SL500_AA240_.jpgMini-Beamer sind der neue Trend unter den Technikbegeisterten. Kleiner als eine Zigarettenschachtel aber leistungsstark und unheimlich vielseitig einsetzbar. Egal ob zu Präsentationszwecken oder für das Kinovergnügen unterwegs, mit einem Mini-Beamer kein Problem. Die LED Technologie macht die Geräte klein, leicht und vorallem stromsparend. Nur bei der Leuchtkraft muss man bisher noch Abstriche machen.

Mini-Beamer haben gegenüber ihren großen Brüdern einen entscheidenden Vorteil: Sie passen in jede Hosentasche. Diese Tatsache macht sie zum neuen Trend der Technikwelt. Während herkömmliche Projektoren oft mehrere Kilos auf die Waage bringen, sind Mini-Beamer praktisch Fliegengewichte. Der Aiptek Pocket Cinema T20 z.B. wiegt ledigdlich 459g und kann in der Westentasche transportiert werden.

An jedem erdenklichen Ort, der sich etwas abdunkeln lässt, kann er ein bis zu 127 cm (50”) Bild projezieren. Das macht ihn universell einsetzbar. Präsentation vor Ort beim Kunden oder ein Film im Hotelzimmer sind da nur Beispiele für die vielen möglichen Einsatzgebiete eines Mini-Beamers. Die eingebauten LED Lampen haben eine Lebenserwartung von ca. 10.000 Stunden. Ein Vorteil gegenüber herkömmlichen teuren Beamer Lampen die des öfteren gewechselt werden müssen.

Als Quellmedium dienen den Mini-Beamern in der Regel Notebooks und Netbooks. So können z.B. Powerpoint-Präsentationen, Excel-Tabellen, Fotos und Videos an die Wand projeziert werden. Es ist auch möglich den Bildschirm wiederzugeben oder auf das Projektorbild zu erweitern. Viele Mini-Beamer verfügen zusätzlich über diverse Anschlüsse für weitere Wiedergabegeräte wie DVD-Player oder Spielkonsolen. Einige Geräte besitzen sogar internen Speicher und Einschübe für Speicherkarten.

Wie bei allen mobilen Geräten spielt auch beim Mini-Beamer die Stromversorgung eine entscheidende Rolle. Einige Geräte besitzen einen Akku, andere werden über den USB-Port mit Strom versorgt. Letztere müssen manchmal an zwei USB-Ports gleichzeitig angeschlossen werden um ausreichend mit Strom versorgt zu werden. Mini-Beamer mit Akku sind dagegen komplett uneingeschränkt und jederzeit einsatzbereit. Sofern das Gerät einen internen Speicher oder Kartenleser besitzt und der Akku geladen ist, können ohne Anschluss weiterer Geräte und Datenquellen Bilder, Präsentationen und Videos vorgeführt werden. Beispiel für solch einen autonomen Mini-Beamer ist der Samsung MBP200 mit LCD-Display, Speicherkartenslot und einer Akkulaufzeit von bis zu 80 Minuten.

Nachteilig ist bei allen Geräten die derzeit noch geringe Leuchtkraft die es erfordert den Raum für eine Vorführung entsprechend abzudunkeln. Die LED Lampen in Mini-Beamern bringen es auf 8 bis 15 Lumen. Zum Vergleich: Herkömmliche Beamer projezieren im Durchschnitt mit 2000 Lumen.

Alles in allem sind die neuen Mini-Beamer also sehr praktisch, vorallem für Menschen die z.B. beruflich viel unterwegs sind und ohne schweres Gerät jederzeit über gängige Präsentationstechnik verfügen möchten. Sie sind ebenso hervorragend geeignet für den Privatanwender der das transportable Heimkinovergnügen sucht. Wer ein optimales, großes Bild für zu Hause haben möchte sollte sich jedoch lieber für einen normalen Projektor anstatt für einen Mini-Beamer entscheiden.

Links zum Thema

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