Mini-Notebooks für dritte Welt Länder
Dienstag, den 29. Juli 2008![]()
Die Idee preiswerte Computer für Schwellen- und Entwicklungsländer herzustellen ist an sich nichts Neues. Teilweise wurde dies auch schon umgesetzt, wie z.B. von der One Laptop per Child (OLPC) Initiative. Jedoch ist die ursprünglich geplante Preisgrenze momentan noch weit außer Sicht. Das XO-Laptop der OLPC-Initiative kostet momentan noch 188 US-Dollar und ist bisher 166.000 mal gebaut worden.
Der robuste tragbare Computer der speziell auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmt wurde sollte ursprünglich 100 US-Dollar kosten. Er ist daher auch als 100-Dollar-Laptop bekannt. Diese Preisvorstellung konnte jedoch in anbetracht der Produktions- und Materialkosten nicht eingehalten werden. Jedoch kommen neben dem Preis auch noch viele weitere offene Fragen hinzu: z.B. “die Festlegung von relevanten und produkt-übergreifend gültigen Hardware-Spezifikationen” sowie “die Verfügbarkeit von bezahlbarer Elektrizitäts- und Internet-Versorgung.”
Die Vision von einem tatsächlich zum Preis von 100 Dollar erhältlichen Notebook welches das Leben der Menschen in Ländern der dritten Welt verbessert, erleichtert und ihnen zu mehr Bildungsmöglichkeiten verhilft scheint momentan doch noch schwer erreichbar. In den nächsten 3 Jahren könnte der Preis für ein kostengünstiges Notebook bzw. Netbook um 10 bis 15 Prozent fallen. Das XO-Laptop der OLPC-Initiative würde dann zwischen 160 und 169 US-Dollar kosten.
Quellen: golem.de, de.wikipedia.org
Tags: bildungsnotebook, dritte Welt, Entwicklungsländer, mini-notebook, OLPC, Schwellenländer, XO-Notebook









